Was ist Fernwärme
 
 

Winterthur

20.02.2014

Neuer Energieplan erweitert Fernwärmegebiet

Der aktualisierte Energieplan der Stadt Winterthur erweitert das Fernwärmegebiet der Stadt: Zukünftig soll ein rund zwanzig Prozent grösseres Gebiet mit Fernwärme versorgt werden. Ziel ist es, dass die Gebäude im erweiterten Gebiet bis 2030 von Gas auf Fernwärme umstellen.

Die Fernwärme ist eine klimafreundliche Wärmeenergie, die regional produziert wird. Sie stammt in Winterthur zu 90 Prozent aus Abfallenergie aus der Nordostschweiz. Die KVA deckt damit rund 10 Prozent des städtischen Wärmebedarfs ab. Da die Energieeffizienz der Gebäude laufend steigt, kann langfristig eine grössere Anzahl mit der gleichen Menge Fernwärme versorgt werden.

Damit die Winterthurer Energieversorgung wirtschaftlich betrieben werden kann, sieht der Energieplan nur einen einzigen leitungsgebundenen Wärmeträger pro Gebiet vor. Konkret bedeutet dies, dass die Gasleitungen im Fernwärmegebiet bis spätestens 2030 stillgelegt werden sollen – dies ist möglich, da es keine Versorgungspflicht für Gas gibt. Davon sind gut vier Prozent des Gebäudebestandes von Winterthur, 600 Gebäude, betroffen.

Der Umstieg ist von den Betroffenen selber zu finanzieren, im Gegenzug sinken die Energiekosten um bis zu 10 Prozent. Ausserdem wird es Teilkompensationen für den Ersatz von noch nicht abgeschriebenen Anlagen geben.

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